Gitschberg Jochtal
 

Mühlbacher Klause

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An starken Regentagen bleibt die Klause geschlossen.
Führungen von Gruppen gegen vorherige Vereinbarung.

Die Mühlbacher Klause liegt zwischen Mühlbach und Vintl am Eingang des Pustertals. Sie befindet sich direkt an der Staatsstraße, zudem führt der Pustertaler Radweg (Pusterbike) unmittelbar an der eindrucksvollen Wehranlage vorbei. Im Jahr 1271 verlief hier die Grenze zwischen den Grafschaften Tirol und Görz. Aus diesem Grund ließ Graf Meinhard II. die Mühlbacher Klause als Grenzbefestigung errichten.

Die ursprüngliche Klause befand sich rund 600 Meter westlich der heute erhaltenen Anlage. Sie bestand aus einer langen Sperrmauer und zwei Türmen und entsprach dem damaligen Baustil mittelalterlicher Sperranlagen. Als Baumaterial dienten überwiegend nur grob bearbeitete Flusssteine, die regelmäßig aufgeschichtet wurden. Ab dem Jahr 1340 finden sich jedoch keine schriftlichen Quellen mehr über diese erste Anlage.

Die heute erhaltene Mühlbacher Klause wurde unter Erzherzog Sigismund von Österreich, dem „Münzreichen“, neu errichtet. Charakteristisch sind ihre Rundtürme sowie die Wehrmauer, die sich den bewaldeten Hang hinaufzieht. Die Klause diente nicht nur der Verteidigung, sondern auch als Wohnsitz und Zollstation.

Heute kann die Mühlbacher Klause während der Sommermonate im Rahmen einer Führung besichtigt werden.

Anfahrtsbeschreibung

Vom Zentrum von Mühlbach in Richtung Bruneck, ca. 800 m auf der linken Seite.

Führung: 21.05. - 15.10.
 
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09:30 - 10:30
 
 
 
 
 
 
 
10:45 - 11:45
 
 
 
 
 
 
 
14:30 - 15:30
 
 
 
 
 
 
 
15:45 - 16:45